Jugend bereitet Freude

Usseltaler-Schützen Trugenhofen ziehen bei ihrer Mitgliederversammlung eine überaus positive Bilanz. Lobende Worte gibt es auch vom 2. Bürgermeister Von Michael Geyer

Strahlende Gesichter: Die Usseltaler Schützen freuen sich mit Rennertshofens 2. Bürgermeister Alfred Ehrnstraßer (links) und Schützenmeister Franz Kapfer (rechts) über ihre neuen Schützenjacken. Foto: Michael Geyer

Eine durchweg positive Bilanz zog Schützenmeister Franz Kapfer bei der Jahreshauptversammlung der Usseltaler-Schützen Trugenhofen im schmucken Schützenheim vor rund 30 Vereinsmitgliedern, darunter auch Ehrenschützenmeister Karl Ries.

Der Schützenverein sei aus dem Dorfgeschehen nicht wegzudenken. Dies zeigte er auch an Fronleichnam und dem Volkstrauertag, wo er mit einer Fahnenabordnung vertreten war. Auch bei den Faschingsumzügen in Bertoldsheim und Rennertshofen waren die „Usseltaler“ wieder mit einem Faschingswagen dabei. Gut besucht waren das Vereinsgrillfest und das in den Wintermonaten angebotene Kesselfleischessen. Wie gut neue Ideen einschlagen, konnte man an der „Trugenhofener Wies’n“ feststellen, denn bei diesem Oktoberfest war das Schützenheim bis auf den letzten Platz besetzt und wurde zu einem vollen Erfolg. Dass Veranstaltungen in dieser Größe überhaupt gestemmt werden können, ist nur dank des fleißigen und hochmotivierten Teams zu schaffen, wie Kapfer herausstellte. Die vielfältigen Vereinsaufgaben und die damit verbundenen Kosten sowie die regelmäßige Rückzahlung der Darlehen für den Schützenhausbau könnten nur dank der Einnahmen aus dem Gastwirtschaftsbetrieb im Schützenheim bewältigt werden. Umso erfreulicher sei es, dass das Angebot für Festivitäten aller Art von der Bevölkerung sehr gut angenommen würde. „Wir dürfen hier nicht bremsen, denn wir brauchen das Geld“, so Kapfer zu dem finanziellen Fundament, das der gastronomische Betrieb des Schützenhauses bietet. Eine weitere erfreuliche Nachricht Kapfers war, dass Schirmherr Hansjörg Rucker 53 Vereinsjacken mit rund 3400 Euro gesponsert und darüber hinaus auch noch dem Verein 1000 Euro bei einer Rechnung für den Schützenhausbau nachgelassen habe.

Teamarbeit prägte auch die Vereinsführung: In sieben Vorstandschaftssitzungen wurden aktuelle Entscheidungen diskutiert und gefällt, die Zusammenarbeit mit den Sportleitern Stefan Gröbl und Tobias Schwinger funktioniere hervorragend. Ebenso großes Lob zollte Kapfer den beiden Schriftführerinnen Elke Kloj und Bettina Schwinger sowie Schatzmeister Bernhard Riedelsheimer, der sich hervorragend in die Kassenführung eingearbeitet habe. Auch der neue Jugendleiter Walter Baierl packe seine Aufgabe mit Schwung und neuen Ideen an, wie der so Gelobte bei seinem Bericht gleich belegen konnte: Die elf Jugendlichen konnten ein breitgefächertes Angebot nutzen. Im Juli erzielten sie beim Sommerbiathlon tolle Ergebnisse, erhielten beim Gau-Jugendtraining ihren Feinschliff und zeigten sich motiviert, so dass auch für das kommende Jahr bei der Neuauflage des Sommerbiathlons sowie dem Schülervergleichsschießen und dem Gau-Bestenschießen gute Ergebnisse erwartet werden dürften. „So macht das Spaß“, lautete das begeisterte Resümee des Jugendleiters.

Lobesworte gab es auch von Sportleiter Stefan Gröbl für die vielen ehrenamtlichen Schießaufsichten und die Vereinsübungsleiter, die ihre Kenntnisse auf den Fortbildungen des Schützengaus aufgefrischt hatten. Er zog eine vorläufige sportliche Bilanz für die fünf Luftgewehr- sowie die Luftpistolen-Mannschaft, die sich an den Punktkämpfen beteiligen.

Die Anerkennung des Marktes Rennertshofen sprach 2. Bürgermeister Alfred Ehrnstraßer den Schützen aus. Die sehr positiven Berichte zeigten, dass die Usseltaler Schützen einen Verein darstellen, der mit Leben erfüllt sei – und das nicht nur aufgrund der sportlichen Erfolge, sondern auch durch seinen gesellschaftlichen Stellenwert in der örtlichen Gemeinschaft. Besonders hob Ehrnstraßer die engagierte Jugendarbeit hervor.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/sport/Jugend-bereitet-Freude-id36263622.html

 

Positive Bilanz

Usseltaler Schützen setzen auf die Jugend. Wie die sechs Mannschaften bisher im Rundenwettkampf abgeschnitten haben Von Michael Geyeri
Gauschützenmeister Alois Helfer (links), Dritte Bürgermeisterin Ulrike Polleichtner, Schützenmeister Franz Kapfer und Sportleiter Stefan Gröbl (von rechts) begrüßten den neuen Jugendtrainer Walter Baierl (Zweiter von links).Foto: Michael Geyer

Rund 30 Mitglieder, darunter auch Ehrenschützenmeister Karl Ries, konnte Schützenmeister Franz Kapfer im schmucken Schützenheim zur Jahresversammlung der Usseltaler Schützen begrüßen.

In seinem Rückblick zog er eine durchaus positive Bilanz des vergangenen Jahres. Wie immer war eine Fahnenabordnung des Vereins bei Fronleichnam und dem Volkstrauertag vertreten, auch an den Faschingsumzügen nahm wieder ein Wagen der Schützen teil. Mit einem Grillfest, einem Oktoberfest und dem in den Wintermonaten veranstalteten Kesselfleischessen bot der Verein auch Gelegenheit zur Geselligkeit. Auch beim Ferienprogramm des Marktes Rennertshofen machten die Schützen mit und betreuten dabei mehr als ein Dutzend Kinder beim Schnupperschießen. Als besonders erfreulich vermerkte Kapfer die stolze Zahl von nunmehr 14 Jungschützen. „Tendenz steigend“, sagte er und verwies darauf, dass dem Nachwuchs auch etwas geboten werden müsse. Mit dem Kauf eines Jugendgewehres und moderner Schießjacken sei man zwar auf dem richtigen Weg, doch alle Vereinsgewehre müssten nach und nach durch neue ersetzt werden, weil sie veraltet seien. „Alle eineinhalb Jahre ein neues“, gab er als erreichbares Ziel aus, denn das würde die Vereinskasse nicht zu sehr belasten. Für ein zweites Jugendgewehr haben die Schützen dank einiger großzügiger Sponsoren bereits rund 800 Euro beisammen.

ANZEIGE

Positives vermeldete auch Kassier Bernhard Riedelsheimer. Das Schützenheim sei inzwischen zu einem beliebten Ort für Geburtstagsfeiern, Jubiläen und Familienfeiern geworden und der Verein profitiere davon. Dank des Fleißes vieler ehrenamtlicherHelfer konnte der Gastwirtschaftsbetrieb erneut Gewinne verbuchen und zum weiteren Schuldenabbau beitragen.

Lobesworte hatte auch Sportleiter Stefan Gröbl für die vielen ehrenamtlichen Schießaufsichten. Er zog eine vorläufige sportliche Bilanz: Mit fünf Luftgewehr- und einer Luftpistolenmannschaft seien die Usseltaler Schützen an den aktuellen Rundenwettkämpfen beteiligt. Die Ergebnisse seien zwar recht unterschiedlich, aber doch im Großen und Ganzen erfreulich. Besonders gut schlage sich die fünfte Mannschaft, die in der E-Klasse Platz 1 mit 8:0 Punkten belege. Die vierte Mannschaft habe sich ebenfalls in der E-Klasse einen 4. Platz mit 2:8 Punkten erkämpft. Mit jeweils 4:6 Punkten „überwintern“ die Schützen der dritten Mannschaft in der D-Klasse und die der zweiten Mannschaft in der B-Klasse. Noch nicht so gut läuft es bei der 1. Mannschaft in der Gauoberliga C, die mit 2:8 Punkten Platz 6 einnehme. Die Pistolenmannschaft müsse noch in der Vorrunde einen Kampf austragen und liegt momentan auf Platz 3 mit 2:4 Punkten.

„Ich bewundere euch. Es ist bemerkenswert, welche Leistungen in dieser kleinen Ortschaft erbracht werden“, lobte Gauschützenmeister Alois Helfer die Schützengilde und ihre wunderschöne Schießanlage. „Ihr investiert in den richtigen Bereich“, bemerkte er angesichts der vielen Jungschützen und betonte, der Verein werde vom Schützengau nicht allein gelassen. Seit einigen Wochen nutzen die Trugenhofener das Angebot der Gauleitung und lassen ihren Nachwuchs von Gautrainer Jürgen Breit vom Schützenverein Unterstall unterweisen. Nur eine Formsache war die Wahl des neuen Jugendtrainers Walter Baierl. Er tauscht sein Amt als Beisitzer mit dem bisherigen Jugendtrainer Bernd Stempfle. Die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Jugendarbeit stellte auch 3. Bürgermeisterin Ulrike Polleichtner heraus. Nur so könne die erfolgreiche Arbeit und damit der Verein am Leben erhalten werden.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/sport/Positive-Bilanz-id32237032.html

 

Usseltalerschützen Trugenhofen blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Kassier Stefan Gröbl tritt ab Von Michael Geyer

Schützenmeister Franz Kapfer (2. von links) und der neue Vorstand der Usseltaler Schützen samt dem 2. Bürgermeister Wolfgang Fürmann (rechts).Foto: mg

Rennertshofen-Trugenhofen „Wir haben ein erfolgreiches Jahr hinter uns gebracht. Auch beim Nachwuchs geht es wieder nach oben“, zog Schützenmeister Franz Kapfer eine positive Bilanz in der Jahresversammlung der Usseltalerschützen Trugenhofen und erinnerte an die wichtigsten Veranstaltungen.

Neben dem reibungslosen Schießbetrieb waren die Schützen bei kirchlichen Festen mit ihrer Fahnenabordnung präsent und machten auch dank der Leitung von Janosch Eser bei den Faschingsumzügen mit einem Wagen mit. Mit einem Schnupperschießen weckte der Verein im Rahmen des Rennertshofener Ferienprogramms bei 14 Kindern Interesse für den Schießsport. Der Schützenheimneubau werde sich noch längere Zeit auf die Bilanzen auswirken. Der Verein konnte auch 2013 den Schuldenabbau fortsetzen. Großen Anteil daran hatten die zahlreichen Mitglieder, die als Küchenpersonal, Bedienungen oder an der Theke arbeiteten, damit die laufenden Kosten aufgefangen werden konnten. Der Gastronomiebetrieb des Schützenheims sei ein zweites finanzielles Standbein. Das Angebot würde gut angenommen, die Anzahl der privaten Feiern im Schützenheim zeige deutlich nach oben. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Kapfer.

Um rund 2700 Euro gingen die Verbindlichkeiten zurück, teilte Schatzmeister Stefan Gröbl mit. Er dankte nach zwölf Jahren als Kassier ab. Es waren „boanige Zeiten“, blickte er auf die vielen Gesuche um Zuschüsse und Bürgschaften und Darlehensverhandlungen zurück. Mit 32000 D-Mark Guthaben habe er die Kasse übernommen, mit rund 80000 Euro Schulden gebe er sie ab. Doch dürfe man angesichts des schmucken Schützenheims, das einen Wert von rund 414000 Euro darstelle, stolz auf das Erreichte sein. Nachdem Kassenprüfer Michael Heckel berichtet hatte, dass in der Vereinskassenführung „alles im Butter“ sei, wurde Gröbl mit großem Beifall verabschiedet. Über das sportliche Abschneiden berichtete Sportleiter Tobias Schwinger: Nachdem eine Pistolenmannschaft gegründet wurde, beteiligen sich die Usseltaler jetzt mit sechs Mannschaften an den Rundenkämpfen. Allerdings mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Sorgenkind sei die zweite Luftgewehrmannschaft, die noch keinen Kampf gewonnen habe, dagegen seien die Ergebnisse der fünften Mannschaft sehr erfreulich: Sie stehe auf dem ersten Platz in ihrer Gruppe. Beim Usseltalschießen in Gansheim belegte man Platz zwei.

Großes Lob spendete der 2. Bürgermeister Wolfgang Fürmann dem Verein. Den Einsatz der freiwilligen Helfer bezeichnete er als „eine nachhaltige und vorbildliche Leistung“.

Besonders stellte er den Einsatz für das Gemeinwohl heraus. Der Verein hatte kürzlich 1100 Euro aus einem Benefizschießen an den Förderverein der Rennertshofener First Responder übergeben. „Sie denken nicht nur an die eigene Kasse, sondern auch an andere“, lobte Fürmann.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Schmuckes-Heim-relativiert-die-Schulden-id27968102.html

Spende für First Responder

Usseltaler Schützen aus Trugenhofen übergeben 1100 Euro

Schützenmeister Franz Kapfer und Kassier Stefan Gröbl übergaben 1100 Euro an die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, Karin Kettlitz und Lutz Mayer.Foto: Geyer

Rennertshofen Auch heuer veranstalteten die Usseltaler Schützen aus Trugenhofen ein Benefizschießen, zu dem am 3. November rund 250 Gäste in das schmucke Schützenhaus kamen. Unter ihnen waren nicht nur Bürgermeister Ernst Gebert, sein Stellvertreter Wolfgang Fürmann und Marxheims Bürgermeister Alois Schiegg, sondern auch Ulrike Polleichtner und Georg Hirschbeck, die zwei Kandidaten für das Rennertshofener Bürgermeisteramt. Die Gäste wurden mit Kaffee, Torten und Kuchen, die zum größten Teil von den Schützen gespendet wurden, bewirtet und konnten sich auch von den Aktiven der Rennertshofener First Responder das neue Einsatzfahrzeug erklären lassen.

115 Besucher versuchten dann ihr Schussglück. Auch die beiden Vorsitzenden des Fördervereins der First Responder, Lutz Mayer und Karin Kettlitz, nahmen ein Gewehr in die Hand; Karin Kettlitz erzielte stolze 36 Ringe.

Den besten Schützen stellten die Riedensheimer: Johann Wittmann schaffte 36 von 50 möglichen Ringen und erreichte damit 52 Punkte bei einem 37,9 Teiler Mit dem Kaufpreis von fünf Euro für eine Serie von fünf Scheiben und dem Kaffee- und Kuchenverkauf kam ein stattlicher Betrag in die Kasse. Der wurde nach Abzug der Unkosten von den Usseltalern nach oben aufgerundet, sodass Schützenmeister Franz Kapfer und Kassier Stefan Gröbl 1100 Euro an die beiden Vorsitzenden des Fördervereins übergeben konnten. (mg)

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Spende-fuer-First-Responder-id27910067.html

 

Das Schützenheim ist ein Volltreffer

 

Ganz Trugenhofen feiert gestern seine großartige Gemeinschaftsleistung mit einem großen Festakt Von MGY

Ganz Trugenhofen war am Sonntag auf den Beinen, um die Einweihung des neuen Schützenheims mitzufeiern.Foto:

Rennertshofen-Trugenhofen Die „Usseltaler“ strahlten gestern mit dem weiß-blauen Himmel um die Wette. Geschafft! Nach einer Planungszeit von zweieinhalb Jahren und einer Rekordbauzeit von nur 21 Monaten konnten sie am Sonntag ihr neues Vereinsdomizil feierlich einweihen.

Unter den Klängen der Marktkapelle marschierte die ganze Festgesellschaft zur Pfarrkirche Sankt Peter, um Dank zu sagen für das gute Gelingen des Werkes, vor allem aber, dass das Gemeinschaftswerk ohne Unfall hingestellt werden konnte. Pfarrer Maier freute sich mit den Schützen über das neue Heim. Nach dem Gottesdienst bat er um den Segen für das Gebäude und alle Menschen, die darin Sport ausüben und die Geselligkeit pflegen.

Im Festzelt ließ Schützenmeister Franz Kapfer die zurückliegende, arbeitsreiche Zeit mit rund 15000 geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden und Ausgaben von rund 262000 Euro nochmals Revue passieren. Er dankte nicht nur den Helfern für ihre enorme Einsatzbereitschaft, sondern auch dem Markt Rennertshofen, dem Landkreis, dem Bayerischen Sportschützenbund und den einheimischen Firmen, allen Gönnern und Sponsoren sowie dem Schirmherrn und Bauleiter Hans-Jörg Rucker für ihre Unterstützung.

Obwohl der Weg zur Standortfindung und die Detailplanungen schwierig gewesen seien, erinnerte Bürgermeister Ernst Gebert, ließen sich die Schützen nie entmutigen, sondern packten an und erbrachten eine „großartige und erstaunliche Arbeitsleistung.“ „Die Schützen haben mit dem Bauwerk ins Schwarze getroffen. Dieser Bau ist ein Volltreffer!“, lobte Gebert. Anerkennung gab es auch von Landrat Roland Weigert: Er empfinde Stolz, dass im Landkreis ein weiteres schönes Schützenheim errichtet wurde, und freue sich, dass die kleinen Ortschaften Trugenhofen und Kienberg Zusammenhalt bewiesen hätten. Weigert überreichte ein Kreuz, das im Gemeinschaftsraum des neuen Schützenheims seinen Platz findet und wünschte „wachsen, blühen und gedeihen“ für die Zukunft. Raiffeisen-Volksbank-Vorstand Werner Halbig war ebenso wie Gausportleiter Helmut Müller von der enormen Arbeitsleistung und dem gelungenen Meisterwerk beeindruckt. Müller hatte eine Erinnerungsscheibe mitgebracht. „Des habt‘s sauber hinkriegt“, brachte es Schützenmeister Anton Nagl vom Patenverein „Treffsicher“ Gansheim auf den Punkt. Er forderte seine Schützenfreunde auf, das Schützenheim zu einem Haus der Geselligkeit werden zu lassen, wo mehrere Generationen miteinander am Tisch sitzen. Nagl überreichte eine Figur des Heiligen Sebastian, des Patrons der Schützen. Auch der Motor des „Unternehmens Schützenheimbau“, Franz Kapfer, wurde gewürdigt. Der 2. Schützenmeister Robert Häckel dankte ihm und Ehrenschützenmeister Karl Ries für die viele Arbeit und schloss auch deren Ehefrauen Petra Kapfer und Notburga Ries mit ein.

Mit dem Prominentenschießen eröffneten die Usseltaler offiziell die Schießbahnen und gaben beim Tag der Offenen Tür noch vielen Besuchern Gelegenheit, ihre Treffsicherheit zu beweisen. Einen Schuss ins Schwarze landete Franz Kapfer, als er ankündigte, für seine Bauarbeiter als Dank noch ein extra „Bauarbeiterfest“ abzuhalten. (mg)

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Das-Schuetzenheim-ist-ein-Volltreffer-id15177566.html

 

Ehre den Meistern

Die „Usseltaler Schützen“ aus Trugenhofen blickten bei der jüngsten Meisterschaftsfeier auf eine erfolgreiche Saison zurück. Vierte Mannschaft darf aufsteigen Von Michael Geyer

Bürgermeister Ernst Gebert (Zweiter von links) und Schützenmeister Franz Kapfer (rechts) ehrten die Trugenhofener Gaumeister der F-Klasse sowie die Vereins- und Jugendmeister.Foto: Geyer

Trugenhofen Auf eine erfolgreiche Schießsaison blicken die Trugenhofener „Usseltaler Schützen“ bei der vereinsinternen Meisterschaftsfeier zurück. Schützenmeiser Franz Kapfer freute sich, dass es nach einer Stagnation bei den Mitgliederzahlen der Jungschützen wieder etwas vorangehe und somit der Kreislauf von Jung und Alt im Verein erhalten werden könne. Mit der Teilnahme am Ferienprogramm des Marktes Rennertshofen beschreite der Verein auch heuer wieder einen bisher schon erfolgreichen Weg zur Mitglieder- und Nachwuchswerbung. Das Schnupperschießen ist für den 1. September geplant. Positiv bewertete Kapfer den Verlauf der Rundenwettkämpfe und sprach den fünf beteiligten Mannschaften ein hohes Lob für ihren großen Einsatz aus. Besonders bedankte er sich bei den Jugendleitern Bernd Stempfle und Jürgen Fischer, bei Schatzmeister Stefan Gröbl und den Schriftführerinnen Maria Schlamp und Martina Ritzer sowie beim scheidenden Sportleiter Gerhard Gröbl. Dessen Amt übernimmt der zweite Sportleiter Tobias Schwinger vorerst kommissarisch. Kapfer sparte aber auch nicht mit Kritik und ermunterte die Aktiven, ihre zugesagten Termine als Aufsichten ernstzunehmen. Auch war der Schützenmeister nicht damit zufrieden, dass sich nach den Wettkämpfen die Schützen aus dem aktiven Vereinsleben heraushalten. Hier müsse eine gemeinsame Lösung gefunden werden, um mehr Aktive auch außerhalb der Schießsaison an den Verein zu binden. Ein Weg dazu könnte die Gründung einer Pistolenmannschaft sein.

Die Pistole im Wert von 800 Euro konnte der Verein dank Spenden und Eigenmittel bereits anschaffen, Interessenten für diese Sportart gebe es bereits, es fehlen nur noch zwei Schützen, die sich an der Mannschaft beteiligen. Zum Schluss ehrten Bürgermeister Ernst Gebert und Schützenmeister Franz Kapfer die Vereinsmeister der Saison sowie die F-Mannschaft des Vereins mit Lara Appel, Tobias Stoll, Janosch Eser, Patrick Gröbl, Gerhard Eglauer und Tobias Schwinger, die in ihrer Klasse Gaumeister wurden.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/sport/Ehre-den-Meistern-id25595841.html

 

Verdienter Lohn für tolle Erfolge

 

In Trugenhofen wurden die jeweiligen Sieger und Meister ausgezeichnetVon Michael Geyer

Freude auch bei Trugenhofen 4 (F-Klassen-Meister): (Von links) 3. Gausportleiter Günter Koller, Tobias Stoll, Janosch Eser, Lara Appel, Patrick Gröbl, Gerhard Eglauer, Tobias Schwinger und Luftgewehr-Rundenwettkampfleiter Gerhard Donabauer.

Trugenhofen Die Attraktivität des Schießsports bleibt ungebrochen. Der Sport mit Kimme und Korn gewinnt besonders bei der Jugend immer neue Interessenten. Der Sportschützengau Pöttmes-Neuburg zählt derzeit rund 6400 Mitglieder. In über 260 Mannschaften wurde in der vergangenen Saison um Punkte gekämpft. „Es ist eine Freude, mit welcher Begeisterung die Jungen in den Schützenvereinen mitziehen und welche tollen Leistungen bereits von Schülern und Jugendlichen gebracht werden“, freute sich 1. Gauschützenmeister Karl Mosch über das Engagement der Jugend in seinem Sportschützengau. Bereits in der Früh waren etliche der Nachwuchsschützen in der Schülerklasse zu den bayerischen Meisterschaften nach München-Hochbrück aufgebrochen. Nach anstrengenden Stunden im Wettkampf nahmen sie sich auch noch am Abend die Zeit, zur Siegerehrung ins schmucke Vereinsheim der „Usseltaler Schützen“ nach Trugenhofen zu kommen, wo Schützenmeister Franz Kapfer als Hausherr die Schützen zur Siegesfeier sowie Ehrung der Meister und besten Einzelschützen begrüßte.

Die Schützenvereine stellten einen festen Bestandteil eines lebendigen Sport- und Vereinslebens dar, lobte Rennertshofens Bürgermeister Ernst Gebert in seinem Grußwort. Die Treffsicherheit und ruhige Hand der Senioren sei Vorbild für die jüngere Generation.

Fein säuberlich aufgereiht warteten Dutzende von Urkunden, Plaketten und Geschenkkörben darauf, an ihre neuen Besitzer in den Disziplinen Luftgewehr, Zentralfeuer, Luft- und Sportpistole gebracht zu werden. Kameradschaft, Zusammenhalt und Trainingsfleiß nannte Karl Mosch als Voraussetzung für gute Leistungen und dankte den Vereinsfunktionären, Sportleitern, Trainern und der Gausportleitung für die akkurate Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Wettkämpfe sowie den Aktiven für die kameradschaftliche Fairness. Die Siegerehrung sei nun der Beweis und der Lohn für die gute Leistung, meinte Mosch. 3. Gausportleiter Günter Koller sowie Peter Kiowski als Rundenwettkampfleiter für die Luftpistolen- und Gerhard Donabauer für die Luftgewehrschützen ehrten die Meister und besten Einzelschützen und gratulierten zu den tollen Erfolgen.

Ganz besonders freuten sich die Funktionäre über außergewöhnliche Ergebnisse der Saison und hoben den Aufstieg der Schützen von „Winterlust Staudheim“ in die 2. Bundesliga (vormals Regionalliga) heraus. Jürgen Herde, Stefan Lindel, Sandra Specht, Simone Haschner und Kathi Fürleger hatten es geschafft, sich im Aufstiegskrimi unter neun Mannschaften auf den zweiten Platz und damit in die zweithöchste Luftgewehr-Schützenliga zu schießen. Ab 2003 mischte das Team in der Bayernliga mit, stieg 2008 in die Regionalliga auf und war von 2009 bis 2012 wieder in der Bayernliga. Mut, Ausdauer und eine zielsichere Hand wünschte Karl Mosch den Aufsteigern für die kommende Saison.

Knapp verfehlten die Bergheimer, Meister in der Gauoberliga A, den Aufstieg in die Bezirksliga. In Münster freut man sich über den Aufstieg in die Luftpistole-Gauoberliga. Doch auch die vielen anderen Mannschaften dürften auf ihre Leistungen stolz sein, so 2. Gauschützenmeister Alois Helfer. Eine Kuriosität hatte „Tell Hollenbach“ zu melden: Exakt vor 40 Jahren, am 11. Mai 1973, wurde ihr Verein aus der Taufe gehoben und genau 40 Jahre später dürfen sich vier Hollenbacher Mannschaften über ihren Aufstieg freuen. Mit dem Gauschießen wollen die Hollenbacher nächstes Jahr ihr Jubiläum krönen und luden ihre Schützenfreunde schon einmal dazu ein.

Das Team von „Winterlust Staudheim“ behielt im Aufstiegskrimi die Nerven: (Von links) Jürgen Herde, Stefan Lindel, Sandra Specht, Simone Haschner, 1. Gauschützenmeister Karl Mosch und 3. Gausportleiter Günter Koller.
Das Team von „Winterlust Staudheim“ behielt im Aufstiegskrimi die Nerven: (Von links) Jürgen Herde, Stefan Lindel, Sandra Specht, Simone Haschner, 1. Gauschützenmeister Karl Mosch und 3. Gausportleiter Günter Koller.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/sport/Verdienter-Lohn-fuer-tolle-Erfolge-id25228376.html

 

Ehre für die Besten

 

Usseltaler Schützen würdigen bei der Hauptversammlung die sportlichen Leistungen des abgelaufenen Jahres. Schützenmeister Franz Kapfer stellte zudem ein Novum vor Von Michael Geyer

Schützenmeister Franz Kapfer (links), Sportleiter Gerhard Gröbl (rechts) und Bürgermeister Ernst Gebert (5. von links) gratulierten den erfolgreichen Usseltaler Schützen.Foto: Michael Geyer

Das vergangene Jahr geht bei den Usseltaler Schützen wohl als eines der ereignisreichsten in die Annalen ein. Bei der Jahreshauptversammlung ließ Schützenmeister Franz Kapfer das abgelaufene Vereinsjahr noch einmal Revue passieren.

Sportleiter Gerhard Gröbl berichtete von den zahlreichen Erfolgen der fünf im Luftgewehr-Rundenwettkampf stehenden Mannschaften sowie den zweiten Plätzen von Janosch Eser im Wurfscheibenschießen sowohl bei der oberbayerischen als auch bei der Qualifikation zur bayerischen Meisterschaft.

Nachdem in den vergangenen Jahren wegen der Bautätigkeit keine Zeit für Schützenkönige war, schossen die Trugenhofener heuer wieder um Königs- und Meisterehren.

Wanderpokalsiegerin wurde Maria Schlamp, Damenpokalsiegerin Gisela Pichler, Jugendkönigin Christina Vief, Thomas Gebhard gewann den Zimmerstutzenpokal, Bernhard Riedelsheimer wurde Jugendvereinsmeister, Roland Gröbl holte den Vereinspokal und Schützenkönig wurde Wolfgang Mayr.

Sportleiter Gröbl erinnerte zudem an das Königs- und Zimmerstutzenschießen 2012 am 6. und 13. Januar. Schützenmeister Franz Kapfer stellte zum Schluss das Novum „Usseltalschießen“ vor, bei dem die Schützen aus Itzing, Gansheim, Daiting und Trugenhofen um die von Marxheims erstem Bürgermeister Alois Schiegg gespendete Scheibe schießen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/sport/Ehre-fuer-die-Besten-id17786896.html


 

 

Brauchtum und Moderne unter einem Dach

In Trugenhofen steht die Gemeinschaftsleistung der Usseltaler vor dem Abschluss Von Michael Geyer

Das neue Schützenheim der Usseltaler ist zur Zier für den kleinen Ort Trugenhofen geworden.Foto: Fotos: Michael Geyer

Bis zur Einweihung ist alles fertig: Wilhelm Pfaller, Schützenmeister Franz Kapfer und Gerhard Eglauer (von rechts) bei den Arbeiten für das Geländer an der Treppe im Außenbereich des Schützenheims.

Bis zur Einweihung ist alles fertig: Wilhelm Pfaller, Schützenmeister Franz Kapfer und Gerhard Eglauer (von rechts) bei den Arbeiten für das Geländer an der Treppe im Außenbereich des Schützenheims.

Rennertshofen-Trugenhofen In rund 15000 unfallfreien Arbeitsstunden haben sich die Usseltaler Schützen ihr neues Heim an der Ringstraße in Trugenhofen gebaut. Am Sonntag, 22. Mai, wollen sie ihr Gemeinschaftswerk einweihen.

Die Planungen für das Projekt mit 20,5 mal 13 Meter Grundfläche begannen bereits vor vier Jahren. Am 2. September 2009 erfolgte der Spatenstich für das Gebäude, das jeweils neun Schießstände auf jedem Stockwerk beherbergt. Dazu kommen noch Auswertungsräume, ein Schützenmeisterzimmer, eine Waffenkammer, Umkleiden, Toiletten, eine Küche und ein Gemeinschaftsraum. Auch ein Zimmerstutzenstand mit 15 Meter Länge wurde geschaffen. Im Dachgeschoss befinden sich Lagerräume. Nach einer Rekordzeit von nur 21 Monaten ist das Schützenheim fertig und nötigt jedem Respekt vor dieser vorbildlichen Gemeinschaftsleistung ab.

Die „Usseltaler“-Schützen sind fest im Dorfleben von Trugenhofen verankert und blicken auf eine längere Geschichte zurück: 1922 wurde der Verein gegründet. Als Übungsraum stellte der damalige Gastwirt und Gründungsmitglied Ludwig Schmidt das Nebenzimmer der Gastwirtschaft „Zum Brui“ zur Verfügung. 1938 lösten die Nationalsozialisten den Verein auf, 1953 formierte er sich wieder und Jakob Mederle, der die Schützen vorher geführt hatte, trat wieder an ihre Spitze. 1978 bauten sich die Schützen beim „Brui“ einen Bierkeller zum Schießstand um, hatten aber gewaltiges Pech: Kurz vor der Einweihung brannte der „Brui“ im Juli 1980 bis auf die Grundmauern nieder und mit ihm auch der neue Schießstand. Nach dem Neubau der Wirtschaft kamen die Schützen erneut im Keller unter und 1981 konnte der Schießstand endlich eingeweiht werden. Am 8. April 2007 beschloss der Vorstand den Bau des neuen Schützenheims.

Vom Spatenstich weg selbst angepackt

Ohne Eigenleistungen hätte der Verein die Bausumme von rund 380000 Euro nicht stemmen können. Die Mitglieder packten vom Spatenstich weg selbst mit an und drückten durch ihren freiwilligen Arbeitseinsatz die Kosten gewaltig nach unten. Kassier Stephan Gröbl musste bis jetzt Rechnungen in Höhe von lediglich 262000 Euro bezahlen, denn der Verein konnte auch auf etliche versierte Fachkräfte bauen, von denen manche über 1700 freiwillige Stunden geleistet und den Vereinssäckel damit erheblich entlastet haben. Großes Vorbild war Schützenmeister Franz Kapfer mit rund 3500 Arbeitsstunden. „Es war für uns eine gewaltige Herausforderung, die wir nur in Gemeinschaft bewältigen konnten. Und das alles unfallfrei!“, stellt Kapfer zufrieden fest.

Planung und Bauleitung lag beim Schirmherrn des letzten Schützenfestes, Hans-Jörg Rucker, der Gerät und Maschinen kostenfrei zur Verfügung stellte. Die örtliche Baubetreuung hatte Maurermeister Karl Schuster unentgeltlich übernommen. Außerdem reduzierten sich die Kosten durch das vereinsfreundliche Verhalten vieler Lieferanten, die den Schützen Preisnachlässe in Höhe von insgesamt 47000 Euro gewährten. Die Arbeitsmoral und Schaffenskraft einer solch starken Mannschaft hielt Nachbar und Ehrenschützenmeister Karl Ries mit seiner Familie mit kräftigen Brotzeiten aufrecht. Er erwies sich auch als echter Nothelfer, wenn es mal schnell etwas zu besorgen oder zu organisieren gab.

Der ganze Ort Trugenhofen und auch Kienberg standen hinter der Idee: Die Rechtlergemeinschaft spendierte das Bauholz, die Freiwillige Feuerwehr gewährte einen Kredit, rund 12000 Euro machte der Verkauf von „Bausteinen“ und Privatkrediten aus. Auch der Markt Rennertshofen unterstützte den Bau: „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde war gut, dort hatte man ein offenes Ohr für unser Anliegen“, dankt Kapfer der Kommune, die 15 Prozent der förderfähigen Kosten (33171 Euro) übernommen hatte. Vom Landkreis kamen 15000 Euro, der Bayerische Sportschützenbund übernahm 77850 Euro. „Wir stehen heute trotz der hohen Ausgaben finanziell auf sicheren Füßen. In spätestens zehn Jahren dürften alle Kredite zurückgezahlt sein“, stellt Franz Kapfer erfreut fest.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Brauchtum-und-Moderne-unter-einem-Dach-id15092381.html

 

Die Usseltaler Schützen packen es an

Rennertshofen-Trugenhofen "Hoffentlich bringen wir den Spaten auch in den felsigen Boden rein!?" Die Bedenken von Bürgermeister Ernst Gebert bestanden zu Recht, denn das Baugelände am Nordhang von Trugenhofen hat einiges an Steinen zu bieten. Doch der Spatenstich, den der Bürgermeister, sein Stellvertreter Wolfgang Fürmann, Schützenmeister Franz Kapfer, Bauleiter Hansjörg Rucker und der Erste Gauschützenmeister Karl Mosch vollzogen, klappte trotzdem hervorragend. Damit war nach einer Planungs- und Genehmigungszeit von 29 Monaten die Baustelle eröffnet. VON MICHAEL

Die Usseltaler Schützen packen es anFoto: ALFA

VON MICHAEL GEYER

Die Regierung von Oberbayern hat eine vorzeitige Baufreigabe bewilligt. Deswegen kann bereits am kommenden Freitag der Bagger anrücken. Die Schützen wollen kräftig in die Hände spucken, um den zweistöckigen Bau mit 20,50 mal 13 Metern in Eigenleistung voranzubringen. 18 Schießstände mit jeweils zehn Meter Länge und zwei Meter Breite sind vorgesehen. Das neue Vereinsheim ist das größte Projekt in der Vereinsgeschichte der "Usseltaler", die Baukosten sind auf 380 321 Euro veranschlagt. "In zwei Jahren wollen wir fertig sein", meinte Schützenmeister Kapfer, "die Mitglieder stehen zu 99 Prozent hinter der Maßnahme."

Grundstück hat die Gemeinde verpachtet

Er erinnerte noch einmal an die lange und zum Teil steinige Strecke, die mit der Planung und Genehmigung des Baus zurückzulegen war: "Wir hatten teilweise sehr schwere Wege zu überwinden und mussten durch viele Amtswege, die Zeit und Geduld aufbrauchten." Besonders bedankte sich Kapfer bei seinem Stellvertreter Jürgen Fischer und dem Vereinskassier Stefan Gröbl, die mit ihm zusammen die meiste Arbeit erledigt hatten.

Kapfer hatte das Amt des Schützenmeisters am 1. Januar 2007 übernommen und quasi als erste Amtshandlung die Planung des Schützenhauses angepackt. Die Idee dazu verfolgten die Schützen schon seit ein paar Jahren. In der Vorstandschaftssitzung am 8. April 2007 wurde der Bau beschlossen und in acht Sitzungen weiter erörtert. Der Bauausschuss trat zum ersten Mal am 9. Dezember 2007 zusammen und behandelte das Thema in bisher zwölf Sitzungen. Auch an drei Gemeinderatssitzungen, wo ihre Baumaßnahme und die Bezuschussung beraten wurden, nahmen die Schützen teil.

Die Gemeinde, so Bürgermeister Gebert, stehe dem Bauvorhaben wohlwollend gegenüber. Sie hat das rund 480 Quadratmeter große Grundstück in Pacht zur Verfügung gestellt. Der Pachtvertrag läuft zunächst 25 Jahre, kann danach aber problemlos von den Schützen verlängert werden.

Auch mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 34 000 Euro und einer Ausfallbürgschaft in Höhe von 142 000 Euro greift der Markt den Schützen unter die Arme. Gebert wünschte wie Gauschützenmeister Mosch den Trugenhofern viele fleißige Hände und ein unfallfreies Bauen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Die-Usseltaler-Schuetzen-packen-es-an-id6421571.html